Reinigungstechnik für verunreinigtes Trinkwasser
Erfolgsgeschichte

Innovative Metallpulvertechnologie zur erfolgreichen Reinigung von verunreinigtem Trinkwasser

Die kostengünstige Cleanit® LC-Technologie von Höganäs – jetzt von der California Environmental Protection Agency (EPA) unter Auflagen zugelassen – entfernt Schadstoffe aus Trinkwasser auf ein nicht nachweisbares Niveau.

Das Problem

Im Jahr 2014 wurde von der EPA festgelegt, dass der maximale Schadstoffgehalt (MCL) für sechswertiges Chrom im Trinkwasser nicht mehr als 10 Mikrogramm pro Liter betragen darf. Dies führte dazu, dass viele öffentliche Wasserversorgungssysteme in Kalifornien nicht mehr konform waren. Die Nachfrage nach erschwinglichen, sicheren und effektiven Lösungen zur Senkung des Schadstoffgehalts und zur Einhaltung der neuen Anforderungen wurde größer.

Die Lösung

In einer Pilotstudie an einer schwer aufzubereitenden Quelle im kalifornischen Los Banos wies Höganäs die Wirksamkeit seiner Cleanit LC-Technologie nach. 

Mit Cleanit LC wird eine Umgebung geschaffen, in der das krebserregende sechswertige Chrom in dreiwertiges Chrom verwandelt wird, um das Trinkwasser für den Gebrauch sicher zu machen. Das dreiwertige Chrom bindet sich anschließend an ein Bett aus Eisenkomposit, das speziell für die Wasseraufbereitung entwickelt wurde. Über die poröse Oberflächenstruktur werden mehr Verunreinigungen aufgenommen, sodass diese reagieren können und reduziert werden. Diese stabile Verbindung reinigt das Wasser effektiv von Verunreinigungen auf nicht nachweisbare Werte und hinterlässt ein Medienbett, das ungefährlich ist. 

Das Ergebnis

Die Pilotstudie war so erfolgreich, dass die weltweit angesehene Umweltbehörde California Water Boards' Division of Drinking Water (DDW) 2018 die Zulassung der Cleanit LC-Technologie unter Auflagen erteilte. Im Gegensatz zu anderen Aufbereitungsverfahren ist Cleanit LC besonders kostengünstig, da es kein konzentriertes, gefährliches Abwasser erzeugt, das einer weiteren Behandlung bedarf und schwer zu entsorgen ist. Tatsächlich kann das restliche Pulver sogar von Höganäs wiederverwendet werden.

Die Pilotstudie ist nur der Anfang. Aktuell verzögert sich die Durchsetzung des neuen MCL-Werts. Die Cleanit LC-Technologie ist bereit, am Standort Los Banos implementiert zu werden, sobald der neue Grenzwert 2019 in Kraft tritt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch andere öffentliche Wasserversorgungssysteme in Kalifornien diese Lösung einsetzen werden.

Weitere Vorteile von Cleanit LC:

  • Der Betrieb ist einfach und kostengünstig und erfordert im Vergleich zu anderen Aufbereitungsmethoden nicht so viele Chemikalien.
  • Da Cleanit LC Verunreinigungen auf ein nicht nachweisbares Niveau entfernt, ist es möglich, Ströme von behandeltem und unbehandeltem Wasser zu mischen und weiterhin die Konformitätsanforderungen zu erfüllen.
  • Es handelt sich um eine zukunftssichere Lösung – selbst wenn der MCL-Wert weiter gesenkt werden sollte, ist mit Cleanit LC aufbereitetes Wasser konform, da die Schadstoffe auf nicht nachweisbare Werte reduziert werden.
  • Wenn das Recycling keine Option ist, muss das ungefährliche „Abfall“-Pulver nicht weiter behandelt werden und kann sicher entsorgt werden.
  • Mehrere Verunreinigungen – nicht nur Chrom 6 – können in nur einem Schritt entfernt werden.
  • Der Prozess ist weniger arbeitsintensiv – er kann automatisiert werden und erfordert keine tägliche Wartung.

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