Karriere

Ich blicke in die Zukunft

Lukasz Karas, in den 80-er Jahren in Polen aufgewachsen, bastelte an kaputten Haushaltsgeräten und lernte dabei, wie sie funktionieren und wie man sie repariert. „In meinem Heimatland war es damals schwer, neue Geräte zu kaufen, deshalb wurden die kaputten Geräte repariert“, sagt er. „Es war das Gegenteil der heutigen Wegwerfgesellschaft.“

Also reparierte Lukasz Mixer und Boiler, Waschmaschinen und Plattenspieler. „Ich glaube nicht, dass ich ein besonderes Talent dafür hatte“, sagt er. „Es war einfach der Bedarf da.“

Sein Interesse daran, wie die Dinge hergestellt werden und wie sie funktionieren, blieb Lukasz erhalten, und so machte er einen Abschluss in Metallurgie an der AGH University of Science and Technology in Krakau. Nach seinem Studium arbeitete er bei einem Hersteller von PM-Komponenten in Österreich, bevor er einen Job bei Höganäs erhielt und nach Schweden zog.

Heute ist Lukasz Business Development Engineer für Höganäs’ Geschäftsbereich Automotive. Bei Höganäs’ Projekt Total Powder Metallurgy Car, auch bekannt als Teardown Project, hatte er eine wichtige Rolle inne. Gemeinsam mit Kollegen aus aller Welt wurden drei moderne Autos komplett auseinandergebaut, um das Potenzial für die Pulvermetallurgie bei neuen Automobilanwendungen zu erforschen. „Ich identifiziere mich mit der Zukunft des Unternehmens“, sagt er.

Findet Lukasz, dass es ihm heute als hochqualifizierter Ingenieur genauso viel Spaß macht, nagelneue Autos auseinanderzubauen wie als Kind Haushaltsgeräte? „Ich muss zugeben, dass es mir einen ähnlichen Kick gibt“, sagt er. „Besonders, wenn wir es in einer Werkstatt mit allen möglichen Werkzeugen und erfahrenen Technikern zu tun haben. Die hatte ich als Kind nicht!“