Das re-Portfolio soll es Kunden erleichtern, genau zu erkennen, wie die Produkte von Höganäs sie bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützen können. Das erste Produkt, das im Rahmen des re-Portfolios auf den Markt gebracht wurde, war re-Astaloy 85 Mo.
„Es handelt sich um ein wasserverdüstes Stahlpulver, das mit 0,85 Prozent Molybdän vorlegiert wurde. Das Element Molybdän ist ein äußerst effektives Legierungselement zur Verbesserung der Härtbarkeit von pulvermetallurgischen Materialien, was es ideal für Anwendungen macht, die hohe Festigkeit und Verschleißfestigkeit erfordern, wie beispielsweise Zahnräder oder Strukturkomponenten in der Automobilindustrie”, erklärt Karen Han, Product Portfolio Manager, Alloyed Powder, Höganäs.
Reduzierter CO2-Fußabdruck
Um für das re-Portfolio in Frage zu kommen, müssen Produkte festgelegte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen und Vorteile gemäß mindestens einem unserer vier Nachhaltigkeitsprinzipien bieten: Netto-Null-Emissionen, Kreislauffähigkeit, Ressourceneffizienz sowie sichere und ethische Herstellung.
„Im Fall von re-Astaloy 85 Mo wird es im gleichen Prozess wie das reguläre Astaloy 85 Mo hergestellt und weist genau die gleichen Eigenschaften in Bezug auf Verdichtbarkeit, Mikrostrukturgleichmäßigkeit und Härtbarkeit auf. Aber da wir Biogas im Produktionsprozess verwenden, können wir mithilfe des Massenbilanzansatzes eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks des Produkts nachweisen”, so Karen.
Strategische Investition
Für Höganäs unterliegen die mit der Herstellung von Produkten mit verbesserter Nachhaltigkeitsbilanz verbundenen Kosten einem Wandel, insbesondere im Zuge des Einsatzes fossilfreier Energie und nachhaltigerer Rohstoffe. Ziel ist es, das re--Portfolio zu erweitern, sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte als auch bei der Verbesserung bereits bestehender Produkte.
„Das ist eine strategische Investition in zukunftssichere Materialentscheidungen – sowohl für uns als auch für unsere Kunden. Und es ist ein höherwertiges Produkt für Kunden, die ihre Scope-3-Emissionen reduzieren möchten. Es ist eine Win-Win-Situation“, so Karen.