18.03.2021 Press release

Höganäs setzt in Deutschland komplett auf Grünstrom

Höganäs deckt den gesamten Strombedarf an seinen deutschen Produktionsstandorten in Goslar und Laufenburg ab sofort komplett aus erneuerbarer Energie. Im Jahr 2021 reduziert das Unternehmen damit den CO2-Ausstoß im Vergleich zum Vorjahr um 10.703 Tonnen*. Diese CO2-Menge entspricht einer prozentualen Reduktion von rund 50 Prozent, gemessen an den Gesamtenergie-CO2-Emissionen beider Höganäs-Produktionsstandorte.

„Wir freuen uns, auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Höganäs Klimaziele zu erreichen“, sagt Höganäs Germany Chief Operating Officer (COO) Peter Thienel. Höganäs hat sich verpflichtet, seine weltweiten geschäftlichen Aktivitäten bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu gestalten. 

Auch wenn Höganäs in Deutschland durch die Umstellung auf Grünstrom dem Langfrist-Ziel der Klimaneutralität ein gutes Stück näherkommt, so müssen in die Gesamtbilanz künftig zum Beispiel auch die entstandenen, kumulierten CO2-Emissionen aus Vorprozessen der Rohstofflieferanten berücksichtigt werden. „Derzeit wird eine erste komplette, kumulierte CO2-Bilanz für die Höganäs Standorte in Laufenburg und Goslar erstellt“, so Peter Thienel. Kurz- bis mittelfristiges Ziel sei es, mithilfe dieser Erkenntnisse entsprechende CO2-Kennzahlen – wie z.B. „CO2-Tonnen pro Tonne Produkt“ – unter Einbeziehung der Emissionen aller relevanter Vorprozesse errechnen zu können.

 

*Annahme: Der Strombedarf im Jahr 2021 entspricht dem Strombedarf aus dem Jahr 2020.