Pulvermetallurgie

Pulvermetallurgie

ein Prozess mit vielen Vorteilen

Das ist Pulvermetallurgie!

Pulvermetallurgie ist ein Metallumformverfahren, bei dem eisenhaltige Pulver zunächst gepresst und dann durch Sintern auf endkonturnahe Form gebracht werden. Sie erlaubt sehr komplexe Geometrien und Konturen. Dieses Verfahren gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren. Es ist heute weithin anerkannt als eine überlegene Methode zur Produktion hochwertiger gesinterter Bauteile für ein breites Anwendungsspektrum in verschiedenen Industrien.

Der pulvermetallurgische Prozess bietet im Vergleich zu anderen Metallumformtechniken wie Schmieden, Metallguss oder die maschinelle Bearbeitung viele Vorteile. Der erste Vorteil ist die Wirtschaftlichkeit. Mit Pulvermetallurgie reduzieren Sie wesentlich die Nachbearbeitungsprozesse, beispielsweise Prozesse zur Metallentfernung. Dies vermindert Ertragsausfälle in der Herstellung drastisch und senkt gleichzeitig die Gesamtkosten. Zudem zeichnet sich der Prozess im Vergleich zu anderen Produktionstechniken durch einen niedrigeren Energieverbrauch aus.

Der zweite wichtige Vorteil der Pulvermetallurgie ist die Möglichkeit, dank hoher Flexibilität einzigartige Produkte zu liefern. Es ist möglich, Legierungen und physikalische Charakteristiken spezifischen Eigenschaften oder Leistungsanforderungen anzupassen. Durch die Produktion von Teilen mit wiederholbaren, homogenen Materialstrukturen erlaubt das pulvermetallurgische Verfahren die Herstellung von Strukturbauteilen aus Metall mit hoher Vorhersagbarkeit und Konsistenz ihres mechanischen Verhaltens für ein breites Anwendungsspektrum.

Pulvermetallurgie wird dazu verwendet, einzigartige Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen, die durch Schmelzen oder Formen mit anderen Verfahren nicht zu erreichen sind. Sie ermöglicht Kombinationen von Materialien, die ansonsten unmöglich zu mischen wären, und die Verarbeitung von Materialien mit sehr hohem Schmelzpunkt. Weitere Vorteile werden sichtbar, wenn es um die Herstellung komplexer Formen oder die Integration zusätzlicher Designmerkmale oder Funktionalitäten bei einem Bauteil geht.

Die Flexibilität der Pulvermetallurgie ermöglicht unter anderem:

  • Kontrollierte Porosität
  • Perfekt abgestimmte Festigkeit und Leistungsfähigkeit
  • Isotrope Eigenschaften, aber auch die Möglichkeit für abgestufte Materialien (Gradientenwerkstoffe) oder selektiv verdichtete Abschnitte
  • Geräuschreduzierung oder Vibrationsdämpfung
  • Einzigartige magnetische Eigenschaften
  • Hervorragende Oberflächengüte
  • Hohe Wiederholbarkeit bei großer Präzision in Großserien
  • Ausgezeichnete Verschleißfestigkeit

Pulvermetallurgie besteht aus mehreren unterschiedlichen Produktionstechnologien. Am gängigsten ist das Press- und Sinterverfahren. Es besteht aus drei grundlegenden Schritten: Verdüsung mit nachfolgender Mischung und Legierung elementarer oder legierter Pulver, Verdichtung in Formwerkzeugen oder Pressen unter kontrollierten Druckbedingungen und Sintern in kontrollierten Atmosphären. Weitere wichtige Produktionstechnologien sind Metallspritzguss (MIM), isostatisches Pressen (heiß oder kalt), Pulverschmieden und additive Fertigung mit Metallwerkstoffen.

Einen Gang hochschalten: Konsortium

Einen Gang hochschalten: Motivation

Einen Gang hochschalten: M32

Gear up: Wirksamkeitsnachweis

Daten über Getriebeermüdung; der FZG-Getriebeprüfstand im Höganäs PoP-Center dient zur Gewinnung von Daten über Getriebeermüdung. Diese Daten spielen eine wichtige Rolle über der Planung neuer pulvermetallurgischer Getriebekonzepte.