Abscheidungsverfahren

Laserauftragschweißen

Beim Laserauftragschweißen werden Legierungen mit geringem Verdünnungsgrad an die Oberfläche gebunden. Das Verfahren eignet sich somit für den Einsatz in automatisierten Anwendungen mit hohem Volumen.

Prozess

Das Laserauftragschweißen ist ein Oberflächenschweißverfahren, das wie das PTA-Oberflächenschweißen eine metallurgische Verbindung mit dem Grundwerkstoff ermöglicht. Die Beschichtungen können auf die meisten Fe- und Ni-basierten Substrate aufgebracht werden.

Ein hochenergetischer Laserstrahl erzeugt eine intensive Wärmezufuhr, wodurch Legierungen mit geringem Verdünnungsgrad (<5 %) an die Oberfläche gebunden werden. Das Laserauftragschweißen kann vollständig automatisiert werden. Sind die Parameter für eine bestimmte Konstruktion einmal festgelegt, werden für alle Teile konsistente Endergebnisse erzielt.

Typischer Arbeitsbereich

  • Abscheidungsrate: bis zu 8 kg/Stunde
  • Abscheidungsdicke: 0,5 - >4 mm
  • Abscheidungshärte*: >22 - 61 HRC

* Typisch für PTA-Schweißen / 5 % bis 10 % höher mit Laserauftragschweißen

Vorteile

  • Für die Automatisierung geeignet
  • Kein Schmelzen erforderlich
  • 0,5 - >4 mm Dicke

Probleme beim Laserauftragschweißen?

Fehlersuche für das Laserauftragschweißen
Problem Ursache Lösung
Abscheidung schält sich ab 1. Schlechte Vorbereitung der Oberfläche (oxidiert oder verschmutzt)
2. Zu niedrige Vorwärmtemperatur
3. Zu schnelle Auftragsgeschwindigkeit
4. Falsche Parameter / schlechte Verbindung
Oberfläche gut reinigen
Vorwärmtemperatur erhöhen
Leistung erhöhen
Risse

1. Überhitzung / zu hohe Schweißleistung, zu hohe Vermischung
2. Zu niedrige Vorwärmtemperatur

3. Zu schnelles Abkühlen
4. Kritischer Grundwerkstoff

Schweißleistung reduzieren
Vorwärmen nutzen
Kühlgeschwindigkeit reduzieren
Langsames Abkühlen / kontrolliertes Abkühlen
Pufferschicht verwenden

Porosität

1. Schlechte Vorbereitung der Oberfläche
2. Falsche Parameter (Schweißleistung, Steigung, Gefälle)

Oberfläche gut säubern
Sorgfältig sandstrahlen
Parameter einstellen

Verstopfung

1. Falsche Partikelgröße
2. Zu niedrige Temperaturen im Kühlwasser führen zu Kondensation
3. Nicht-kugelförmige Partikel im verwendeten Pulver

Feinanteile reduzieren
Kühlwassertemperatur anpassen und kontrollieren
Mit freundlicher Genehmigung von Jarvie Engineering Pty Ltd.

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